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Schönheitsschlaf

Schlaf -  Wie er die Abwehrkräfte stärkt und wie er schöner macht

 

Was wir längst wissen, ist nun auch wissenschaftlich belegt: Schlafen macht schön!

 

Kein Wunder, dass sich der Prinz augenblicklich in Dornröschen verliebt hat – nach 100 Jahren Schlaf … Gut, Spaß beiseite. Acht Stunden reichen auch. Im Notfall auch sieben. Aber weniger tut über einen längeren Zeitraum nicht gut. Die Forscher vom Karolinska Institut in Stockholm haben nun standardisiert nachgewiesen, was wir eh schon wissen: Unausgeschlafene Menschen wirken weniger attraktiv. Dazu haben die Wissenschaftler Freiwillige jeweils nach acht Stunden Schlaf fotografiert und nachdem sie 31 Stunden lang wach bleiben mussten. Leute, denen diese Fotos von 23 jungen Frauen und Männern in zufälliger Reihenfolge gezeigt wurden, beurteilten die unausgeschlafenen Personen al weniger attraktiv und gesund aussehend.

 

Während du schläfst. Ja, da tut sich einiges. Hauptakteure dabei sind meine und auch Ihre zwei besten Freunde im Schlaf: Hormone. Genauer: Melatonin und das Wachstumshormon HGH.

 

Erste-Hilfe-Einheit: Das Hormon Melatonin ist intensiv damit beschäftigt, die Schäden des Tages zu reparieren, indem es massiv gegen freie Radikale arbeitet. So merzt es die Folgen von Stress, UV-Licht, Alkohol, Umweltbelastungen und Nikotin aus. Natürlich nur bis zu einem gewissen Grad, denn selbst das beste Hormon hat seine Grenzen, wenn man es überstrapaziert. Fakt ist allerdings: Je länger wir schlafen, desto mehr Zeit hat das Melatonin für seine Arbeit. Plus: je dunkler der Raum, desto größer die Melatoninausschüttung. Also heißt es für den perfekten Dornröschenschlaf: Raum gut abdunkeln.

 

Frischzellenkur und Schlankmacher. Das Wachstumshormon HGH pusht die Zellteilung auf das 9-Fache gegenüber der Tagesrate. Das ist top für die Hauterneuerung sowie Kollagen- und Bindegewebsfasern. Logisch, dass das Anti-Aging pur ist. Allerdings wird das HGH nicht die ganze Nacht produziert, sondern es beginnt erst ein bis zwei Stunden nach dem Einschlafen und währt nur in der Tiefschlafphase. Außerdem zieht es, seine Energie aus den Fettzellen ab, was es zu einem wunderbaren Schlankmacher werden lässt. Also heißt es, optimale Bedingungen schaffen, um die HGH-Ausschüttung zu optimieren. Aber wie? So geht´s: Abends am besten keine Kohlenhydrate essen. Denn diese verursachen hohe Insulinausschüttung, was die HGH-Produktion drosselt. Zweiter Grund: Wir nehmen sonst leichter zu. HGH holt sich seine Energie aus den Fettzellen, wodurch man mehr Fett verbrennt, während Insulin bestrebt ist, Fett zu bunkern.

 

Hauptaugenmerk auf Eiweiß bitte! Die Aminosäuren Arginin und Lysin sind Bausteine für das HGH. Zu finden in Geflügel, Eiern, Fisch und Milchprodukten. Generell abends eher weniger essen, denn dann ist generell weniger Insulin im System, und es wird mehr HGH ausgeschüttet.

 

Ein leerer Kopf. Voraussetzung für guten Schlaf ist natürlich Entspannung und Entstressung. Denn das Stresshormon Cortisol lässt uns wach bleiben oder zumindest schlecht schlafen. Wer zu viele Gedanken und Erledigungen für den nächsten Tag im Kopf herumwälzt, könnte z. B. einen Block und Schreibzeug neben dem Bett liegen haben, um sich Wichtiges aufzuschreiben. Wenn es Dinge sind, die man ohnedies nicht vergisst, ist es ein wirksames Mittel, sich fest vorzunehmen, gleich am Morgen wieder daran zu denken. Aber nicht jetzt beim Einschlafen. Na dann schlafen Sie schön!

 

Quelle: Nina Dvoracek, Krone vom 06.02.2011