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Schlank im Schlaf

Schlank im Schlaf

Revolutionär

Im Schlaf abnehmen – das klingt wie Schlaraffenland, nur umgekehrt. Auf jeden Fall märchenhaft und völlig unrealistisch. Doch es funktioniert tatsächlich, wenn man es richtig macht. 24 Stunden täglich schlafen bringt’s allerdings nicht.

Ein bisschen „Gewusst wie“ ist schon dabei, wenn du deine Kilos auf einfache Art und Weise loswerden willst. Schließlich ist es nicht der Schlaf an sich, der dich schlank macht, sondern das Wachstumshormon, wie in dem neuen Buch „Schlank im Schlaf“ beschrieben wird. Und das ist nachts besonders aktiv.

Im Schlaf

Es ist beim erwachsenen Menschen prinzipiell für Qualitätssicherung und Erhaltung der Körpersubstanz zuständig, also für Reparatur- und Regenerationsvorgänge in Zellen und Geweben, wie Knochen- , Knorpel- , Muskel- und Eiweißstrukturen. Dafür braucht es Energie, und das holt es sich aus dem im Fettgewebe gespeicherten Fett. Damit ist es ein Gegenspieler zum Insulin, das das Fett praktisch in den Zellen hält. Das Rezept lautet also: Sorge für viel Wachstumshormon, wenig Insulin und viel tiefen Schlaf.

Und so geht’s:

Früh zu Abend essenWenn du früh genug eine reine Eiweißmahlzeit zu dir nimmst (idealer wäre zwischen 17 und 19 Uhr, aber auch 20 Uhr ist noch okay), hat der Verdauungsstoffwechsel genügend Zeit, bereits in den frühen Abendstunden zur Ruhe zu kommen. Dabei sinken die Werte für Insulin, Blutfette und Blutzucker auf ein niedriges Niveau. Und genau das ist ein optimaler Reiz für das Überlebenszentrum, mehr Wachstumshormone auszuschütten. Bei späten (Kohlenhydrat- ) Mahlzeiten oder dem Naschen vor dem Fernseher oder Computer tritt dieser abspeckfördernde Zustand erst sehr viel später beziehungsweise überhaupt nicht ein oder ist nur von kurzer Dauer.

Abends eiweißreich und kohlenhydratfrei essen

Wenn du abends reichlich Eiweiß mit Gemüse und Salat zu dir nimmst und dabei auf Kohlenhydrate verzichtest, unterstützt du die Bildung des Wachstumshormons optimal. Einerseits liefert eine eiweißreiche Mahlzeit mit den Aminosäuren Arginin und Lysin die Bausteine für das Wachstumshormon. Diese Aminosäuren sind vor allem in Milch und Milchprodukten wie körnigem Frischkäse, Ricotta oder Naturjoghurt enthalten. Sie finden sich aber auch in Geflügelfleisch, Eiern sowie Fisch und Meeresfrüchten. Hinzu kommt, dass bei einer kohlenhydratfreien Abendmahlzeit fast gar kein Insulin gelockt wird, sodass es als Gegenspieler des Wachstumshormons keine Chance hat, die Türen zu den Fettzellen zu verschließen und so die natürliche Fettverbrennung zu blockieren.

Bewegung am Abend

Wer zu viele Pfunde auf die Waage bringt, dessen Körper produziert nicht mehr so viele Wachstumshormone wie der eines normalgewichtigen, gesunden Menschen. Das ist auch die Erklärung dafür, dass gerade stark Übergewichtigen das Abnehmen nur schlecht gelingen will. Doch wer sich vernünftig ernährt und ein moderates Muskelaufbautraining absolviert, kommt aus diesem Teufelskreis heraus. Denn Bewegung am Abend verbrennt nicht nur Kalorien, sondern treibt auch die Ausschüttung des Wachstumshormons in ganz neue Höhen – und ist damit ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer guten Figur und einem gesunden Gewicht.

Früh ins Bett

Bereits etwa eineinhalb Stunden nach dem Einschlafen beginnt das Wachstumshormon in der Tiefschlafphase zu arbeiten – und die Energie dafür holt es sich direkt aus den Fettdepots. Diese können nun angezapft werden, da die Insulin- Konzentration im Blut aufgrund der Abendmahlzeit niedrig ist. Doch der Traum dauert nicht ewig: Morgens stellt das Cortisol als Weckhormon den Körper auf den bevorstehenden Tagesbetrieb um.
Das bedeutet aber im Umkehrschluss: Je mehr Zeit du dem Wachstumshormon während der Nacht gibst, seine Arbeit zu tun, umso länger kann es aktiv sein, und umso mehr Fett verbrennst du im Schlaf.
Generell gilt außerdem: Schlafmangel macht Hunger. Noch ein Grund mehr, das Bett ausgiebig zu nutzen.