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Unterstützung für Bandscheiben und Wirbelsäule

Rückenbeschwerden  gehören zu den häufigsten Gründen für den Arztbesuch. Am weitesten verbreitet, so teilt das Archiv für Schlafphysiologie mit, sind die schmerzhaften Bandscheibenschäden, die vor allem im unteren Rückenbereich auftreten. In den orthopädischen Polikliniken sind rund 18 Prozent, in den Praxen weitaus mehr Patienten, betroffen. Für die Behandlung stehen konservative Maßnahmen, z.B. Wärmeanwendungen, Massagen, Krankengymnastik und Operationen zur Verfügung. Nach der akuten Schmerzbeseitigung kommt es darauf an, die Wirbelsäule Tag und Nacht vor Belastungen zu schützen. Die Bandscheiben liegen als „Dämpfer“ zwischen den einzelnen Gliedern der Wirbelsäule. Sie machen den Rücken erst beweglich und fangen Stöße, Erschütterungen und Belastungen, die auf die Wirbelsäule einwirken, elastisch ab. Ohne sie könnten wir unzählige Bewegungen nicht ausführen.

DIE BANDSCHEIBEN...
...verbinden die Wirbelkörper miteinander und werden deshalb auch Zwischenwirbelscheiben genannt. Sie stehen über knorpeligen Deckplatten in enger Verbindung zu den jeweiligen Wirbelkörpern. Sie bestehen aus einem äußeren Faserring und einem in der Mitte liegenden, nicht komprimierbaren, jedoch verformbaren Gallertkern. Die Bandscheiben haben einen hohen Wassergehalt, damit haben sie eine Stoßdämpferfunktion übernommen, gleichzeitig verdanken wir Ihnen die große Beweglichkeit unserer Wirbelsäule.
Insgesamt besitzt der Mensch 6 Hals-, 12 Brust- und 5 Lendenbandscheiben. Im Bereich von Kreuz- und Steißbein gibt es keine Bandscheiben, hier sind die einzelnen Wirbelkörper zu einem Knochen verschmolzen. Um elastisch zu bleiben, versorgen sich die Bandscheiben mit Flüssigkeit. Bei Belastung, z.B. beim Stehen oder Gehen, wird aus ihnen Flüssigkeit herausgepresst, im Liegen oder in schräger Sitzhaltung füllen sie sich wieder auf. Verliert der Gallertkern zuviel an Wasser, so erschlafft er, verkleinert und verhärtet sich. Damit geht ein Teil der Stoßdämpfereigenschaft verloren. Als Folge davon wird der äußere Faserring der Bandscheibe überlastet, er wird unelastisch und es können Einrisse entstehen. Zusätzlich überlässt eine schwache Umgebungsmuskulatur den Bandscheiben zuviel statische Funktion.
Eine Dauerbelastung der Wirbelsäule führt dann zu den Flüssigkeitsverlusten der Zwischenwirbelscheiben. Es kommt zu einer Erniedrigung eines jeden Zwischenwirbelraumes, was insgesamt zu dem Phänomen führt, dass der Mensch im Durchschnitt abends zwei Zentimeter kleiner ist als morgens nach der nächtlichen Ruhephase.

BELASTUNG
Die Druckbelastung der Bandscheiben ist z.B. bei verschiedenen Körperhaltungen unterschiedlich: 100kg im Stehen, 175kg sitzend, bis zu 223kg kurzzeitig stehend mit Gewicht wie beim Herausheben eines Bierkastens aus dem Kofferraum. Der niedrigste Bandscheibeninnendruck besteht in der Rückenlage, nämlich 25kg.

SCHMERZ
Wird die Bandscheibe, die Gallertmasse und der Kern z.B. zwischen den Wirbeln eingeklemmt, löst das einen blitzartigen Schmerz aus, der durch Nervenfasern in andere Körperregionen geleitet wird. Ist die Schmerzphase vorüber, kommt es darauf an, Wirbelsäule und Bandscheiben so wenig wie möglich zu belasten. Das gilt bei allen Arbeits- und Freizeithaltungen ebenso wie nachts im Schlaf, in dem sich die Wirbelsäule und Bandscheiben regenerieren sollen.

MATRATZE
Hartnäckig hält sich die Ansicht, dass man bei Rückenschmerzen hart schlafen soll.
So scheint manchen Ärzten das Brett im Bett die Lösung für die nächtliche Lagerung bei Rückenleiden zu sein. Tatsächlich werden die Schmerzen zunächst oft geringer, da sich die Belastungspunkte verändern. Nach einiger Zeit treten sie jedoch in anderen Zonen wieder auf. Ein zu weiches Bett ist für die Wirbelsäule genauso schädlich wie ein zu hartes Bett. In dem einen erhält sie viel zu wenig Stützkraft und in dem anderen wird sie durch viel zu harten Auflagedruck verbogen und verkrampft.

DER EINZIGE MOMENT...
... in einem Menschenleben, seinen Rücken formgerecht und entspannend zu lagern und zu stützen ist und bleibt auf einem guten, hautwarmtemperierten Wasserbett. Hier wird der Körper wie von flüssigem Stein getragen. Die Lende wird gestützt und die Belastung an den Körperschwerpunkten wie Hüfte und Schulter wird unterhalb des Druckwertes gebracht, der das zigfache Drehen und Wenden pro Nacht erzwingt und die Tiefschlafphasen unterbricht. Die Lendenwirbelsäule muß keine „Brücke“ mehr schlagen, die Bandscheiben werden entlastet. Ein weiterer, sehr positiver Nebeneffekt aus den verlängerten Tiefschlafphasen ist die körpereigene Produktion des Regenerationshormons (auch Wachstumshormon) STH. Rückenleidende erfahren auf Wasserbetten fast ausnahmslos Schmerzfreiheit bzw. –linderung. Dem Gesunden entlockt es den allabendlichen Wonneseufzer, Profisportler nutzen es, um Ihre Energiespeicher im Schlaf schneller wieder aufzufüllen.

LOBBY
Die konventionellen Matratzenlobby macht immer wieder Schlagzeilen gegen Wasserbetten und seine auffallenden Vorteile. So übernimmt die Presse z.B. ungeprüft seine Aussage, dass der Körper die nächtlichen „Wälzorgien“ braucht, um die Wirbelsäule zu „versorgen“.
Hätte man etwas Medizin studiert, so wüsste jeder aus dem ersten Semester, dass sich die Wirbelsäule parasympathisch versorgt, d.h. ohne den Willen oder die notwendige Aktivierung von Muskeln. Richtig ist, dass mehr Bewegung am Tage die Versorgung der Bandscheiben mit Flüssigkeit fördert. Unter Belastung (siehe oben) kommt es zu Flüssigkeitsverlusten der Bandscheiben, nicht aber liegend auf dem Bett.

Eine gute Wassermatratze stützt den Rücken in den Hohllagen und entlastet die Schwerpunkte.
Die Bandscheiben werden fast völlig entlastet. Die Unterstützung wird der natürlichen Wirbellage gerecht.
Die Hauttemperatur des Wasserbettes und die angenehme Lage darauf in jeder Positur löst Verkrampfungen.

Die längeren Tiefschlafphasen erhöhen die körpereigene Produktion des Regenerationshormons STH.